Sie haben als Kinder alle drei schon Play-In-Luft geschnuppert, haben jahrelange Erfahrung und sind von aktiven Teilnehmern zu Animatoren, Dirigenten und Projektleitern geworden. Steven Gass, Thomas Gustin und Yannick Plumacher haben in den letzten Jahren das „Play-In New Generation“ geleitet. Wie blicken sie auf die Veranstaltung, früher, heute und in Zukunft. Und was erwarten sie von Otto M. Schwarz als Dirigent? Ein Interview mit drei „Köpfen“ des Play-In.

Seit Januar 2022 gilt die Regelung nach „Artikel 17“

In einer vorangegangenen Ausgabe unserer Zeitschrift hatten wir darüber berichtet, dass ab dem 1. Januar 2022 die Regelung für die bezahlte Vereinsarbeit durch ein neues System ersetzt wird, welches bestimmte Arbeitgeber im Sport- und soziokulturellen Sektor von der sozialen Beitragspflicht gemäß Artikel 17 des Königlichen Erlasses vom 28. November 1969 befreit. Die neuen Bestimmungen hatten wir schon in dem damaligen Beitrag beschrieben und erläutert, obwohl diese zum Zeitpunkt der Ausgabe noch nicht formalisiert und vom Gesetzgeber für rechtskräftig erklärt waren und auch die erforderlichen edv-technischen Anpassungen des „Dimona“ - Meldeverfahrens nicht abgeschlossen waren. Inzwischen wurden die neuen Bestimmungen vom Gesetzgeber rechtskräftig verabschiedet. Nachfolgend werden die wesentlichen nunmehr rechtskräftigen Bestimmungen aufgezeigt:

Ein Großteil der Probearbeit in Chören wird bekanntlich dem Einstudieren von Noten, Text und Rhythmus gewidmet. Gerade in der Zeit der Pandemie mit regelmäßigen Probeausfällen stehen Dirigentinnen und Dirigenten vor der Frage, wie man dieses grundlegende Einstudieren der Partitur für Sänger oder Sängerinnen im musikalischen Homeoffice ermöglichen kann. Doch selbst unabhängig von Covid gibt es sicherlich durchaus das Bedürfnis, die Probearbeit zu modernisieren, um diesen oft zeitintensiven und mühsamen Teil der Arbeit im Chor durch eine gewisse Vorarbeit zu erleichtern.

„Wir sind wieder da!“, unter dieses Motto hatte ein hiesiger Musikverein kürzlich sein Jahreskonzert gestellt. Andere Vereine fanden und finden ähnliche Formulierungen, um ihre „Wiederauferstehung“ nach langer Unterbrechung zu umschreiben. Die Vereine, ihre Veranstaltungen und auch das Publikum sind tatsächlich „wieder da“. Während zwei Jahren haben wir über die Pandemie und ihre Auswirkungen gesprochen, geschrieben und – zugegebenermaßen – auch manchmal gejammert. 

Darauf dürften sich die zahlreichen Chorsänger besonders freuen: Mit den „King’s Singers“ (18. Mai) und dem Dresdner Kreuzchor (15. Oktober) ist es dem OstbelgienFestival gelungen, zwei Spitzenensembles nach St. Vith respektive Eupen zu verpflichten. Aber auch für die Perkussionisten steht ein absolutes Highlight auf dem Programm.