Vierte Auflage des "Walking Singers"-Projektes in Lommersweiler

Am vergangenen Samstag, 1. Juni hatten der Musikverband Födekam in Zusammenarbeit mit AVES-Ostkantone und Unterstützung des Landfrauenverbands erneut zum Projekt „Walking singers“ eingeladen.

Die eintägige Veranstaltung richtete sich an Sängerinnen und Sänger, die gleichzeitig Interesse an der Natur zeigen. Musiker, zeigen sich als gefühlsvolle Menschen meist der Natur verbunden, das ist die Grundidee hinter der Veranstaltung.

Das abgerundete Konzept ist denkbar einfach: Lieder einstudieren und später draußen unter freiem Himmel vortragen.

Während am Vormittag an den Chorliedern unter der Leitung von Heinz Piront gearbeitet wurde, folgte am Nachmittag eine 4km lange naturkundliche Exkursion durch die Umgebung von Lommersweiler.

Die gut 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden in der Cafeteria „Op de Millewääsch“ in Lommersweiler ideale Bedingungen vor. Heinz Piront erarbeitete hier ein abwechslungsreiches Programm und es war erstaunlich, wie schnell der so spontan entstandene gemischte Chor sich mit den neuen Liedern zurechtfand und schon bis Mittag sein kleines Konzertprogramm erarbeitet hatte. Chorleiter Heinz Piront verstand es bestens, alle Beteiligten mit vielen Konzepten anspruchsvoller Chormusik vertraut zu machen und somit Gesangunterricht und Stimmbildung mit in das Geschehen einzuflechten.

Nach der Mittagspause zog die Gesangsgruppe dann los zur Naturentdeckung. In regelmäßigen Stopps bereicherte Gerhard Reuter, Bildungsreferent bei AVES-Ostkantone und selbst Sänger und Musiker den Spazierweg mit einer Reihe von Ausführungen. Vom Vogelgesang bis über die Sinneswahrnehmungen innerhalb der Natur und die Kraftschöpfung beim Innehalten, beim Lauschen und tiefem intensivem Atmen. Es ging um Fledermäuse, Eulen, invasiven Arten und und und … Dazu stets bereit und zur Stelle: Heinz Piront der während des Weges die am Vormittag einstudierten Lieder anzählte und dirigierte. Der Gesang in der freien Natur wurde zu einem tiefgreifenden Erlebnis für alle.

So verging der Tag wie im Flug und beim abschließenden Kaffeekränzchen war man sich einig: es war eine sehr gelungene Veranstaltung gewesen und schon jetzt freut man sich auf eine Neuauflage im kommenden Jahr. Dann vielleicht auch mal im Eupener oder Raerener Raum. Ewald Zanzen, Mitglied des Verbandes FÖDELAM und Initiator des Projektes im Jahre 2019, aber auch Steven Gass (mit Yannick Plumacher Geschäftsführer des Verbandes) bedankten sich bei allen Beteiligten, nicht zuletzt aber auch beim Wettergott, der die Veranstaltung vom Regen verschont hatte.

 

Text und Fotos: Gerhard Reuter